Antoninianus keizer Philippus II (244-249 n.Chr. | tienjarige Augustus)

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- Antikes Original: von Hand geschlagen
- Kurze Herrschaft: nur von 247 bis 249
- Strahlenkrone: Symbol des Doppeldenars
- Antikes OriginalVor rund 1.800 Jahren mit Hammer und Stempel geprägt
- Kurze HerrschaftEin Zeugnis der gemeinsamen Herrschaft von Vater und Sohn
- StrahlenkroneDie Krone des Kaisers zeigt den Wert von zwei Denaren
Origineel uit de oudheid
Rijkscrisis en soldatenkeizersAntoninianus van Philippus II


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
1.800jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- ca. 21 mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
In vijftig jaar droegen meer dan twintig mannen de keizerstitel, de meesten stierven een gewelddadige dood. Tegelijk verviel het geld: de antoninianus begon als dubbele denarius met een goed zilvergehalte en eindigde als bronzen stuk met een dun zilveren laagje erover. Wie een munt uit deze decennia in handen heeft, heeft een inflatie in handen.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
Uw stuk
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Antoninian Kaiser Philippus II. – als Zehnjähriger zum Augustus erhoben
Prägequalität: bewusst keine moderne Polierte Platte – jedes Stück wurde vor rund 1.800 Jahren von Hand mit Hammer und Stempel geschlagen
Edelmetall: Silber bzw. silberhaltige Legierung (Billon), Feinheit diverse
Format: Rohgewicht 4,2 g, Durchmesser ca. 21 mm – handlich, tragbar, teilbar
Nominal: Antoninian, der berühmte Doppeldenar der römischen Kaiserzeit
Prägeherr: Philippus II., Sohn des Philippus Arabs, Augustus von 247 bis 249 n. Chr.
Herkunft: Römisches Reich – antikes Original, kein Serienprodukt und keine Replik
Erhaltung: gelaufene Umlaufware mit gewachsener Patina, Erhaltungsgrade divers
Abwicklung: Festpreisartikel, Zustellung als versicherter Werteversand
Manche Münzen sind schön. Diese hier ist ein Zeitzeuge. Wer einen Antoninian des Philippus II. in die Hand nimmt, hält ein Stück Silber, das durch römische Hände ging – über Marktstände, Soldkassen und Legionslager, lange bevor es irgendein Land gab, das heute Europa heißt. Genau diese Verbindung von Edelmetall und Geschichte macht das Stück zu einem der reizvollsten Einstiege in die antike Numismatik.
Der zehnjährige Mitkaiser: Wer war Philippus II.?
Marcus Iulius Severus Philippus, in der Forschung meist Philippus II. genannt, war der Sohn des Kaisers Philippus Arabs und der Otacilia Severa. Er war sieben Jahre alt, als sein Vater 244 den Thron bestieg, wurde noch im selben Jahr zum Caesar erhoben und 247 als Zehnjähriger zum Augustus – zum nominell gleichrangigen Mitherrscher. Anlass war die Rückkehr des Vaters nach Rom nach erfolgreichen Kämpfen gegen Germanen und Karpen; im Glanz dieses Erfolges erhob er den Sohn zum Augustus. Die gemeinsame Herrschaft der beiden Philippi fiel in ein Ausnahmejahr: 248 feierte Rom sein tausendjähriges Bestehen mit gewaltigen Spielen.
Das Ende kam abrupt. In der Entscheidungsschlacht bei Verona im Herbst 249 fiel Philippus Arabs; sein zwölfjähriger Sohn war in Rom geblieben, wurde gefangengenommen und im Lager der Prätorianer getötet. Der Versuch, eine neue Dynastie zu begründen, endete damit nach nur zwei Jahren – und macht die Münzen dieses jungen Augustus zu Dokumenten einer sehr kurzen Epoche.
Avers und Revers – was das abgebildete Beispielstück zeigt
Vorderseite: drapierte, gepanzerte Büste nach rechts mit Strahlenkrone, Umschrift IMP PHILIPPVS AVG. Auf den Antoninianen trägt Philippus die Strahlenkrone, weil sie hier das Nominal bezeichnet.
Rückseite: LIBERALITAS AVGG III – Vater und Sohn sitzen gemeinsam auf kurulischen Stühlen, ein Verweis auf die dritte Geldspende an das römische Volk. Das doppelte G steht dabei für zwei Augusti.
Antoninian: der Doppeldenar des 3. Jahrhunderts
Kaiser Caracalla führte 215 n. Chr. einen neuen Münztyp ein, der zwei Denare galt, dessen Gewicht aber nur dem von 1,5 Denaren entsprach. Der Name Antoninian ist eine neuzeitliche Bildung, abgeleitet vom offiziellen Kaisernamen Antoninus. Nach Gordian III. löste dieses Nominal den Denar allmählich als leitende Silbermünze ab – unter den Philippi war der Antoninian also die Alltagswährung des Reiches schlechthin. Erst nach etwa 253 n. Chr. sank der Silbergehalt dramatisch, ein Tiefstand wurde zwischen dem Beginn der Alleinherrschaft des Gallienus 260 und der Regierung des Aurelianus erreicht. Die Prägungen des Philippus II. stammen also noch aus einer Phase, in der das Nominal deutlich silberhaltig war.
Erhaltung: gelebte Geschichte statt Hochglanz
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Eine antike Münze bewertet man nicht wie eine moderne Ausgabe in PP. Ihr Wert liegt in Authentizität, Zeittiefe und Seltenheit – nicht in spiegelnden Feldern.
Silber als Substanz: Sammlerfreude trifft Edelmetall
Silber ist seit Jahrtausenden Geldmetall, Handelsmedium und Symbol für Wohlstand. Dieser Antoninian führt das eindrucksvoll vor Augen: Der Nennwert von damals ist längst Geschichte, das Metall darin blieb. Wer heute Silbermünzen erwirbt, setzt auf einen Sachwert mit intrinsischem Gehalt – anders als bei Fiat-Geld, das allein auf Vertrauen in Institutionen beruht. Zugleich ist Silber ein industrieller Werkstoff mit Nachfrage aus Elektronik, Solar- und Medizintechnik, bei zugleich begrenztem Angebot.
Inflationsschutz: Edelmetall in physischer Form gilt traditionell als Inflationsschutz, weil es sich nicht beliebig vermehren lässt.
Krisenschutz: kleine, teilbare Silbermünzen sind seit der Antike als Tauschmittel geschätzt – ein Gedanke, der beim Krisenschutz bis heute trägt.
Steuerlicher Aspekt: Gewinne aus dem Verkauf von Silber sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist mindestens ein Jahr beträgt.
Erschwinglicher Einstieg: Silber ist im Vergleich zu Gold deutlich zugänglicher – gerade für den Aufbau einer historischen Sammlung.
Generationenwert: Silber ist langlebig, korrosionsarm und lässt sich problemlos weitervererben.
Vergleich: Antoninian, Denar und moderne Silbermünzen
Der klassische Denar ist kleiner, meist feiner im Silber, aber optisch oft weniger imposant. Der Antoninian punktet mit größerem Schrötling, Strahlenkrone und einer enormen Motivvielfalt – kaum ein Nominal erzählt so viele Geschichten. Gegenüber späteren Antoninianen des Gallienus oder Aurelianus, die stark verschlechtert wurden, steht das Stück des Philippus II. in einer noch vergleichsweise soliden Phase. Und im Vergleich zu modernen Anlagemünzen gilt: Feingewicht und Feinheit sind hier divers, der Reiz liegt im Sammlerwert. Wer beides möchte, kombiniert dieses historische Original mit gängiger Anlageware.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit und hat alle anderen überlebt – Silber ging denselben Weg als Geld des Alltags. Dieser Antoninian ist der greifbare Beweis: Ein Reich verging, seine Kaiser fielen, das Metall blieb bestehen. Ein ideales Geschenk für Geschichtsinteressierte, ein starker Auftakt für eine Sammlung römischer Kaisermünzen und ein Stück Substanz, das man tatsächlich anfassen kann.
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