Zilveren antoninianus keizer Valerianus I (253-260 n. Chr. | keizer in Perzische gevangenschap)

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- Zeitgeschichte: Geld der Reichskrise
- Echtes Original: rund 1.700 Jahre alt
- Kaiserporträt: mit Strahlenkrone
- ZeitgeschichteAusgegeben in den Jahren bis zur Schlacht von Edessa
- Echtes OriginalMit Stempel und Hammer von Hand geschlagenes Zahlungsmittel
- KaiserporträtGepanzerte Büste im Kreis der lateinischen Umschrift
Origineel uit de oudheid
Rijkscrisis en soldatenkeizersAntoninianus van Valerianus I


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
1.750jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- 21-23 mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
In vijftig jaar droegen meer dan twintig mannen de keizerstitel, de meesten stierven een gewelddadige dood. Tegelijk verviel het geld: de antoninianus begon als dubbele denarius met een goed zilvergehalte en eindigde als bronzen stuk met een dun zilveren laagje erover. Wie een munt uit deze decennia in handen heeft, heeft een inflatie in handen.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
Uw stuk
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Silber Antoninian Valerian I. – als der Kaiser von Rom zum Gefangenen wurde
Kaum eine antike Münze erzählt eine dramatischere Geschichte als der Antoninian des Publius Licinius Valerianus. Sie erhalten hier ein originales, im Römischen Reich umgelaufenes Zahlungsmittel aus Silber – geprägt zwischen 253 und 260 n. Chr., in einer Epoche, in der das Imperium an allen Fronten wankte. Rund 3,47 g Rohgewicht, 21–23 mm Durchmesser, von Hand mit Stempel und Hammer geschlagen. Und ein Porträt, das den einzigen römischen Kaiser zeigt, der jemals lebend in die Hand eines auswärtigen Feindes fiel.
Der Antoninian: Leitmünze einer erschütterten Weltmacht
Eingeführt wurde der Antoninianus um 214/215 n. Chr. unter Caracalla. Dessen eigentlicher Name – Marcus Aurelius Antoninus – gab der Münze ihre heute übliche Bezeichnung; der antike Name ist nicht überliefert. Nominell galt das Stück zwei Denare, nach dem Silberfeingehalt entsprach es von Anfang an jedoch nur etwa anderthalb. Erkennungszeichen ist die Strahlenkrone auf dem Haupt des Kaisers, das antike Signal für ein Doppelstück.
Im 3. Jahrhundert stieg der Antoninian zur meistgeprägten Münze der römischen Kaiserzeit auf – und wurde zugleich zum Spiegel einer galoppierenden Inflation. Der Silberanteil der Reichsprägung sank zwischen 194 und 260 n. Chr. von knapp 50 Prozent auf unter zehn Prozent. Gegen 258 schwand der Silbergehalt in den Prägungen Valerians und seines Sohnes Gallienus besonders deutlich; viele Stücke zeigen einen sichtbar hohen Kupferanteil. Genau deshalb ist die Feinheit hier divers und nicht auf eine einzelne Zahl festzuschreiben. Ein numismatischer Fingerabdruck der Krise – kein Mangel, sondern Teil der Erzählung.
Die Eckdaten auf einen Blick
- Nennwert: Antoninian
- Edelmetall: Silber, Feinheit divers (antike Legierung)
- Rohgewicht: ca. 3,47 g
- Durchmesser: 21–23 mm
- Prägeherr: Valerian I. (253–260 n. Chr.)
- Land / Ursprungsland: Römisches Reich
- Prägejahr & Prägestätte: divers – überliefert sind u. a. Rom, Antiochia am Orontes und Samosata
- Zustand: Umlaufware, Erhaltungsgrad divers
- Serie: Geschichte
- Versand: als Werteversand
Vorderseite und Rückseite: Propaganda in Silber
Die Vorderseite zeigt die drapierte und gepanzerte Büste Valerians nach rechts, bekrönt von der Strahlenkrone. Die Umschrift lautet in der klassischen Form IMP C P LIC VALERIANVS P F AVG – Imperator Caesar Publius Licinius Valerianus Pius Felix Augustus, „der Fromme, der Glückliche". Ein Titel, der Frömmigkeit und Fortuna beschwor, während das Reich an seinen Rändern brannte.
Auf der Rückseite begegnet uns häufig der Typ PIETAS AVGG: Valerian und sein Mitkaiser Gallienus stehen sich gegenüber und opfern gemeinsam an einem Altar. Die verdoppelte Endung „AVGG" steht für zwei Augusti – die Botschaft an Heer und Provinzen war eindeutig: Das Kaiserhaus ist einig, die Götter stehen zu Rom. Andere Reverse derselben Regierungszeit zeigen Sol mit der Umschrift ORIENS AVGG, Apollo an der Lyra, die Annona oder die Fides Militum. Welche Variante in Ihre Münzsammlung wandert, ist Teil des Reizes.
Edessa 260 – das Ereignis, das die antike Welt erschütterte
Valerian kam 253 durch die Legionen an die Macht, erhob Gallienus zum gleichberechtigten Mitkaiser und teilte die Aufgaben regional auf: der Sohn nahm den Westen, der Vater den Osten. Dort war mit dem Sassanidenreich unter Großkönig Schapur I. ein Gegner erwachsen, der Roms Anspruch auf Weltherrschaft offen bestritt. Die syrische Metropole Antiochia war bereits geplündert worden. Im Frühsommer 260 zog Valerian mit einem angeblich 70.000 Mann starken Heer in die Ebene zwischen Carrhae und der Stadt Edessa in Nordmesopotamien. Die persischen Panzerreiter zerschlugen das römische Aufgebot – und der Kaiser selbst geriet in Gefangenschaft.
Es blieb der einzige Fall in der Geschichte Roms, dass ein amtierender Kaiser lebend in die Hand eines auswärtigen Feindes fiel. Schapur ließ den Triumph in Stein schlagen: Auf dem Felsrelief von Naqsch-e Rostam bei Persepolis kniet der Purpurträger vor dem König der Könige.
Valerian starb in persischer Gefangenschaft, Gallienus übernahm die Alleinherrschaft. Wer heute einen solchen Antoninian in der Hand hält, hält Geld aus genau diesen Jahren – ausgegeben, um Vertrauen zu erzeugen, das die Ereignisse längst überholt hatten. Zeitgeschichte zum Anfassen, und das für einen Bruchteil dessen, was ein vergleichbarer Aureus in Gold verlangt.
Erhaltung: gelaufenes Geld mit Charakter
Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Warum antike Silbermünzen in keiner Sammlung fehlen sollten
Silber ist seit Jahrtausenden Münzmetall, Handelsmedium und Wertaufbewahrungsmittel – der Antoninian ist ein besonders sprechendes Zeugnis dafür. Wer in Silbermünzen denkt, schätzt am weißen Metall zudem seine handfesten Eigenschaften:
- Sachwert statt Versprechen: Anders als Fiat-Geld, das vom Vertrauen in Institutionen lebt, besitzt Silber einen inneren Wert aus seinen physischen Eigenschaften.
- Industrielle Nachfrage: Elektronik, Solar- und Medizintechnik benötigen Silber – bei begrenzter Verfügbarkeit und begrenztem Angebot.
- Teilbarkeit und Liquidität: Silber lässt sich in kleinen Einheiten tauschen und wird weltweit als Rohstoff gehandelt.
- Langlebigkeit: Ein rund 1.700 Jahre alter Antoninian führt eindrucksvoll vor Augen, wie dauerhaft dieses Metall ist.
- Bekannter Inflationsschutz: In Zeiten schwindender Kaufkraft rücken Edelmetalle traditionell in den Fokus.
- Substanz für den Krisenschutz: Physische Ware, die man besitzt – nicht bloß verbucht.
Steuerlich gilt für physisches Silber in Deutschland: Gewinne aus dem Verkauf sind grundsätzlich steuerfrei, sofern die Haltefrist von mindestens einem Jahr eingehalten wird. Und wie beim Gold – der ältesten Währung der Menschheit, die alle anderen überlebt hat – steht auch beim Silber der Gedanke des Werterhalts über Generationen im Vordergrund.
Antoninian, Denar oder moderne Anlagemünze?
Ein Vergleich lohnt sich. Der ältere Denar, etwa eines Septimius Severus, ist feiner im Silber und meist schärfer ausgeprägt, kostet in guter Erhaltung jedoch deutlich mehr. Der spätere Follis aus der Zeit Diokletians – jener Münzreform, die den Antoninian am Ende des 3. Jahrhunderts ablöste – ist größer, aber nur noch versilbert. Und moderne Anlageprägungen liefern mit 999er Feinsilber die klare Gewichtskalkulation, die einem antiken Stück naturgemäß fehlt.
Der Antoninian Valerians spielt in einer eigenen Liga: echter Silbergehalt, ein historischer Moment von Weltrang und eine Seltenheit, die keine Prägeanstalt nachliefern kann. Ein idealer Einstieg in die Numismatik der Soldatenkaiser – und ein Sammlerstück, dessen Geschichte sich beim Erzählen nie erschöpft.
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