Gouden solidus keizer Heraclius (610-664 n. Chr. | Oost-Romeinse Rijk)

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- Kaisergold: aus dem 7. Jahrhundert
- Doppelporträt: Kaiser mit Mitregent
- Mit Zertifikat: Echtheit bestätigt
- KaisergoldOriginales Zahlungsmittel, das 1.400 Jahre überdauert hat
- DoppelporträtVater und Sohn gekrönt Seite an Seite, dazwischen ein Kreuz
- Mit ZertifikatJedes Stück kommt mit Echtheitszertifikat zu Ihnen
Origineel uit de oudheid
Oost-Romeinse RijkSolidus van Heraclius


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
1.400jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- 20mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
In het westen eindigde het keizerschap in 476, in het oosten ging het nog duizend jaar door. De munten worden vlakker en frontaler, de keerzijde draagt vaak alleen nog een groot waardecijfer. Justinianus liet de Hagia Sophia bouwen en Noord-Afrika en Italië heroveren; onder Heraclius ging een groot deel daarvan weer verloren.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Uw stuk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Solidus des Kaisers Heraclius – 1.400 Jahre Weltgeschichte in einer Hand
Motiv: Der Avers zeigt das eindrucksvolle Doppelporträt: Kaiser Heraclius mit langem Vollbart, an seiner Seite der jüngere Mitregent Heraclius Constantinus (Konstantin III.), beide gekrönt, zwischen den Häuptern ein Kreuz. Der Revers trägt das Stufenkreuz auf drei Stufen, die Siegesformel VICTORIA AVGU und darunter das berühmte Kürzel CONOB. Von Hand geschlagen – jedes Exemplar zeigt eigene Prägecharakteristik, leichte Dezentrierungen und individuelle Schrötlingsformen.
Material und Feinheit: Gold in spätantiker Höchstqualität.
Hersteller: Diverse kaiserliche Münzstätten des Oströmischen Reiches. Das größte Prägevolumen entfiel auf Konstantinopel; daneben arbeiteten Offizinen etwa in Alexandria, Karthago und Ravenna.
Weitere Daten: Durchmesser 20 mm, Nennwert Solidus, Prägejahre divers, Ursprungsland Oströmisches Reich (Byzanz).
Erhaltung: Umlaufware, bankenüblich – geliefert mit Echtheitszertifikat.
Diese Münze war Geld, als Europa noch aus Trümmern und Aufbrüchen bestand. Sie wanderte durch Hände von Kaufleuten, Soldaten und Steuereintreibern, überstand Reiche, Belagerungen und Dynastien – und liegt heute in Ihrer Hand. Genau darin liegt der Reiz: Ein Gold Solidus aus Byzanz ist kein modernes Sammlerprodukt, sondern originales Zahlungsmittel aus dem 7. Jahrhundert.
Der Solidus: die härteste Währung der Spätantike
Eingeführt wurde der Solidus im Jahr 309 von Konstantin dem Großen, zunächst in Trier, als Ersatz für den entwerteten Aureus. Sein Gewicht entsprach 1/72 des römischen Pfunds, also rund 4,5 Gramm; der Durchmesser lag bei etwa 20 mm. Was folgte, ist in der Geldgeschichte beispiellos: Über tausend Jahre blieb dieses Nominal – später als Histamenon und Hyperpyron – im Umlauf. Historiker nennen den Solidus nicht ohne Grund den „Euro des Mittelalters“.
CONOB: keine reine Münzstättenangabe, sondern eine Qualitätsgarantie – „der rechte Standard von Konstantinopel“, wobei OB für obryzon, also durch Feuerprobe gereinigtes Gold, steht.
Wortgeschichte: Von dieser Münze leiten sich Sold, Söldner und Soldat ab. Wer im byzantinischen Heer diente, wurde in Solidi bezahlt.
Kaufkraft: Der Jahressold eines römischen Soldaten lag im 5. und 6. Jahrhundert bei rund vier bis fünf Solidi – ein einzelnes Goldstück besaß enormen Gegenwert.
Wertverhältnis: Ein Solidus entsprach 24 Siliquae, den Silbermünzen der Spätantike – die Basis unseres heutigen Karat-Begriffs.
Erhaltung: Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sind, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ausdrücklich als Beispiel zu verstehen ist und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Kaiser Heraclius – der letzte Herrscher der Antike
Flavius Heraclius, griechisch Herakleios, regierte von 610 bis 641 n. Chr. Er übernahm ein Byzantinisches Reich am Abgrund: Perser im Osten, Awaren und Slawen im Norden, leere Kassen in Konstantinopel. Heraclius reformierte Verwaltung und Heer, führte einen zermürbenden Perserkrieg zum Sieg und brachte die Reliquie des Wahren Kreuzes nach Jerusalem zurück. Unter ihm wurde Griechisch zur Reichssprache – Historiker sehen in ihm zugleich den letzten Kaiser der Spätantike und den ersten Herrscher des mittelbyzantinischen Reiches. Das Doppelporträt mit seinem Sohn Heraclius Constantine auf dem Avers ist politische Kommunikation in Reinform: dynastische Kontinuität, gemünzt in Gold.
Silber im Schatten des Goldes
Interessant für Kenner: Ausgerechnet unter Heraclius erlebte auch das weiße Metall eine Renaissance. Um 615 ließ er das silberne Hexagramm prägen, das die Anrufung Deus adiuta Romanis trug – „Gott, hilf den Römern“. Silber diente über Jahrtausende als Münzmetall, als Tauschmittel im kleinen Alltagsgeschäft und als Symbol für Reichtum. Es besitzt einen inneren Wert, wird industriell in Elektronik, Solar- und Medizintechnik stark nachgefragt und ist bei begrenztem Angebot langlebig, liquide und weltweit handelbar. Beide Metalle ergänzen sich im Depot hervorragend – gerade als Absicherung gegen Währungsinstabilität. Steuerlich gilt für physische Edelmetalle im Privatvermögen: Nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr sind Veräußerungsgewinne grundsätzlich steuerfrei (keine Steuerberatung).
Für Sammler und Anleger: Substanz mit Geschichte
Antike Prägungen sprechen zwei Sammlerherzen an. Numismatiker schätzen Motivvarianten, Offizin-Buchstaben und Stilunterschiede zwischen Konstantinopel und den Provinzmünzstätten. Wer dagegen auf Substanz setzt, erhält knapp 4,41 Gramm Feingold in einer Form, die es kein zweites Mal geben wird – denn die Prägestempel dieser Epoche sind seit über einem Jahrtausend verloren. Im Vergleich zu modernen Goldmünzen wie Krügerrand oder Maple Leaf liegt der Aufpreis höher, weil hier historische Seltenheit hinzukommt; dafür ist der Bestand endgültig begrenzt und wächst nie wieder nach. Anlagemünzen der Gegenwart punkten mit engen Spreads, der Solidus mit Aura und numismatischer Tiefe. Viele Käufer kombinieren beides.
Gold ist die älteste Währung der Menschheit – es hat jede Papierwährung überlebt, die je gegen es antrat. Der Solidus ist der lebende Beweis: Sein Metall ist heute noch genau das wert, was Metall wert ist.
Als Inflationsschutz und als greifbarer Krisenschutz hat physisches Edelmetall seine Rolle über Jahrhunderte behauptet. Ein Solidus vereint diesen Werterhalt mit einem Stück Kulturgeschichte, das sich vererben lässt – von Generation zu Generation, ganz ohne Gegenparteirisiko.
Lieferung und Zustand
Original antike Umlaufware: Umlaufspuren, Kratzer und Randunregelmäßigkeiten sind typisch und Teil der Authentizität.
Motiv, Prägejahr, Münzstätte und exakte Feinheit variieren – Sie erhalten ein Exemplar aus dem Typenkreis des Kaisers Heraclius.
Inklusive Echtheitszertifikat, Versand als versicherter Werteversand.
Afbeelding kan afwijken van het eindproduct.











