Griechenland
Geld mit Göttern und Helden.


Diese Drachme zeigt Herakles und Zeus und trägt den Namen Alexanders des Großen.
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Silber Diobolon Ionischer Greif von Teos (300-200 v. Chr. | Original der Griechischen Antike)
Antike Silberdrachme Alexander der Große (356-323 v.Chr.)
Silber Satz Schlacht bei Gaugamela (331 v. Chr. | Alexander der Große und Dareios III.)
Silber Tetradrachme Antiochos I. Soter (280-261 v. Chr. | Erbe Alexander des Großen)
Silber Drachme Römischer Konsul mit Liktoren (ca. 1 Jhd. v. Chr. | Stadt Olbia am Schwarzen Meer)
Silber Tetradrachme Dionysos und Herakles (146-50 v. Chr. | Original von der Insel Thasos)
Antike Silber Tetradrachme (440-404 vor Christus)
Eine Münze lesen
Ein Held, ein Gott und ein Name.

Herakles im Löwenfell
Der Kopf des Herakles, bedeckt vom Fell eines Löwen. Diese Seite gilt als Vorderseite: Ihr Stempel saß beim Prägen meist unten, fest im Amboss.

Zeus auf dem Thron
Zeus sitzt auf einem Thron, auf der ausgestreckten Rechten ein Adler, in der Linken das Zepter. Rechts steht senkrecht ΑΛΕΞΑΝΔΡΟΥ, „des Alexander“. Das kleine M links kennzeichnet die Münzstätte oder die Ausgabe.
Der Name ist kein Datum. Alexander regierte von 336 bis 323 v. Chr. Nach seinem Tod prägten seine Nachfolger und später auch Städte Münzen mit diesen Bildern und seinem Namen weiter. Eine Drachme wie diese kann also aus seiner Regierungszeit stammen oder erst lange nach seinem Tod entstanden sein.
Zur DrachmeDie Einheiten
Sechs Obolen, eine Drachme.

Diobol
2 Obolen
Ein Drittel Drachme. Genau so viel verlangt der Fährmann Charon in den „Fröschen“ des Aristophanes von 405 v. Chr. für die Überfahrt.

Drachme
6 Obolen
Nach attischem Gewicht rund 4,3 Gramm Silber. Auch die Drachmen mit dem Namen Alexanders folgen diesem Maß.

Tetradrachme
4 Drachmen
Rund 17,2 Gramm, etwa so groß wie ein 1‑Euro‑Stück und mehr als doppelt so schwer. Über Jahrhunderte war sie die Grundlage der Münzprägung Athens.
Eine Drachme: ein Tag Arbeit auf der Akropolis.
So steht es in den Bauabrechnungen des Erechtheion von 408/7 v. Chr.: Architekt und Arbeiter, gelernt wie ungelernt, erhielten eine Drachme am Tag oder einen Stücklohn, der offenbar danach berechnet war. Eine Tetradrachme war dort also der Lohn von vier Arbeitstagen.
Athen
Eulen nach Athen tragen.

In den „Vögeln“ des Aristophanes von 414 v. Chr. fragt jemand: „Wer hat eine Eule nach Athen gebracht?“ Gemeint war ein Vogel. „Eulen“ nannten die Athener aber auch ihre Münzen: vorn Athena, hinten ihre Eule und ΑΘΕ, kurz für „der Athener“. Das Silber der klassischen Eulen kam aus den Gruben von Laurion.
Götter, Könige und ein Delfin.
Von Athen bis an das Schwarze Meer: wer auf den Stücken dieser Kategorie zu sehen ist und wer sie ausgab.

Die Eule von Athen
Tetradrachme, Athen
Athena mit Helm und ihre Eule. Eine der am weitesten verbreiteten Münzen der Antike.

König Antiochos
Tetradrachme, Seleukidenreich
Apollon sitzt auf dem Omphalos, dem „Nabel der Welt“ aus Delphi, und prüft einen Pfeil. Dazu ΒΑΣΙΛΕΩΣ ΑΝΤΙΟΧΟΥ, „des Königs Antiochos“.
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Dionysos und Herakles
Tetradrachme des thasischen Typs
Dionysos mit Efeukranz, auf der Rückseite Herakles, „der Retter“. Kelten an der Donau prägten den Typ nach.

Der Greif von Teos
Diobol, Teos in Ionien
Das Zeichen der Stadt. Auswanderer aus Teos nahmen es um 545 v. Chr. mit nach Abdera in Thrakien.
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Der Delfin von Olbia
Bronze, Olbia am Schwarzen Meer
Geld und Weihegabe in Delfinform, gegossen statt geprägt. Die Delfine kamen mit dem Kult des Apollon Delphinios auf, des Schutzgottes der Mutterstadt Milet.
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Gaugamela, 331 v. Chr.
Satz aus Drachme und Siglos
Eine Drachme auf Alexanders Namen und ein persischer Siglos mit einem Bogenschützen. Das Jahr ist das Thema des Satzes, nicht das Prägejahr.
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Die Eule von Athen ist über 2.400 Jahre alt.Heute sitzt sie auf dem griechischen 1‑Euro‑Stück.
Angaben nach der American Numismatic Society, dem Cleveland Museum of Art, dem British Museum, der Yale University Art Gallery, der Brown University, Attic Inscriptions Online und dem Akropolismuseum zum Erechtheion, A. S. Rusjaeva zu Olbia, I. Prokopov zum thasischen Typ, B. V. Head (Historia Numorum) zu Teos und Abdera, Herodot, Aristophanes, dem Deutschen Bergbau-Museum Bochum und einer Studie von 2025 zum Silber von Laurion, dem Victoria and Albert Museum, der Europäischen Zentralbank und den Fotos der gezeigten Stücke. Bild: Frederic Edwin Church, „The Parthenon“, 1871, The Metropolitan Museum of Art, gemeinfrei.
















