Zilveren diobool Ionische griffioen van Teos (300-200 v. Chr. | origineel uit de Griekse oudheid)

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- Zeitzeuge: über 2.200 Jahre alt
- Leier des Apollon: auf der Rückseite
- Echtes Unikat: von Hand geschlagen
- ZeitzeugeHat Perser, Makedonen, Seleukiden und Römer überdauert
- Leier des ApollonDie Leier aus Schildkrötenpanzer ehrt die Musikstadt Teos
- Echtes UnikatKein Nachguss, keine Replik: jedes Stück mit eigener Patina
Origineel uit de oudheid
Klassiek GriekenlandDiobool van Teos


U ziet de voorzijde.
Tussen de dag waarop iemand dit stuk met één hamerslag sloeg en de dag waarop u het in handen neemt, liggen ongeveer
2.300jaar
- Met de hand geslagen
- Origineel, geen herslag
- 9 mm diameter
- 30 dagen retourrecht
Plaats in de geschiedenis
Elf tijdperken, duizend jaar, één plank.
Elke stad sloeg haar eigen beeld en stond daarmee in voor het gewicht: de uil voor Athene, de schildpad voor Aegina, de griffioen voor Teos. De stukken zijn klein, vaak maar een gram zwaar, en werden echt in de mond vervoerd, omdat kleding geen zakken had.
7e tot 5e eeuw v.Chr.
Archaïsch Griekenland
5e tot 4e eeuw v.Chr.
Klassiek Griekenland
Uw stuk
6e eeuw tot 330 v.Chr.
Perzisch Rijk van de Achaemeniden
5e tot 2e eeuw v.Chr.
Carthago
336 tot 30 v.Chr.
Hellenisme
3e tot 1e eeuw v.Chr.
Keltische stammen
27 v.Chr. tot 235 n.Chr.
Romeinse keizertijd
235 tot 284 n.Chr.
Rijkscrisis en soldatenkeizers
284 tot 313 n.Chr.
Tetrarchie
306 tot 363 n.Chr.
Constantijnse dynastie
395 tot 1453 n.Chr.
Oost-Romeinse Rijk
Bewaren
Het belangrijkste eerst: niet poetsen.
De donkere laag op brons en het matte grijs op zilver heten patina. Die is in de loop van eeuwen gegroeid en geldt onder verzamelaars als kenmerk van echtheid. Wie haar wegpoetst, krijgt geen mooier stuk, maar een beschadigd stuk: veilinghuizen waarderen een blank gepoetste munt geregeld lager dan dezelfde munt met intacte patina.
Alleen aan de rand vastpakken
Vingerafdrukken bevatten zuur en zout. Neem het stuk aan de rand tussen duim en wijsvinger, boven een zachte ondergrond.
Droog en donker bewaren
Vocht is de enige echte vijand. Een zakje of een capsule op een droge plek volstaat; pvc-hoesjes horen daar niet bij, die tasten het oppervlak aan.
Geen middelen, geen borstel
Geen azijn, geen zilverpoetsdoek, geen ultrasone reiniger. Wie een korst verwijderd wil hebben, laat dat over aan een restaurateur, niet aan de gootsteen.
Der Greif von Teos: über 2.200 Jahre Geschichte in der Handfläche
Manche Münzen sind einfach schön. Diese hier ist ein Zeitzeuge. Der Silber Diobol der ionischen Stadt Teos entstand zwischen 300 und 200 v. Chr., als die Nachfolger Alexanders des Großen um Kleinasien rangen und in Teos der größte Dionysos-Tempel der antiken Welt aus dem Boden wuchs. Wer dieses Stück in die Hand nimmt, hält ein Original der Griechischen Antike: gerade einmal 9 Millimeter im Durchmesser, rund 1 Gramm schwer, aus Silber von Hand geschlagen. Kein Nachguss, keine moderne Neuprägung, keine Replik.
Greif und Chelys: das Motiv im Detail
Die Vorderseite zeigt das Wappentier der Stadt: einen sitzenden Greifen nach rechts, die Vorderpranke erhoben, die Schwingen fein gefiedert, der Adlerschnabel geöffnet. Löwenleib, Adlerkopf, Flügel – der Greif galt als heiliger Begleiter Apollons und als Wächter über Gold und verborgene Schätze. Seit dem 6. Jahrhundert v. Chr. erscheint er auf sämtlichen Prägungen von Teos, vom schweren Stater über Drachme und Tetrobol bis hinunter zum winzigen Tetartemorion.
Auf der Rückseite ruht eine Chelys, jene aus einem Schildkrötenpanzer gefertigte Leier, die der Mythos Hermes zuschreibt und die Apollon zu seinem Instrument machte. Daneben stehen die Buchstaben ΤΗΙ für ΤΗΙΩΝ, die Legende der Teier, sowie der Name des verantwortlichen Münzmagistrats, etwa ΔΙΟΥΧΗΣ. Kein Zufall, dieses Motiv: In Teos schloss sich die erste Künstlergilde der Geschichte zusammen, die Dionysischen Techniten aus Schauspielern, Musikern und Dichtern.
Die Daten dieser Münze auf einen Blick
Material: Silber, antike Handprägung ohne definierte Feinheitsangabe
Rohgewicht: 1 g
Durchmesser: 9 mm
Prägezeit: ca. 300–200 v. Chr.
Prägeort: Teos, Ionien (Kleinasien)
Nominal: Diobol, also zwei Obolen
Erhaltung: Die Stücke sind gelaufenes Zahlungsmittel und tragen entsprechende Spuren: dunklere Patina, individuelle Zentrierung, Kerben, Abnutzungen und teils schwächere Legendenpartien. Genau das macht den Reiz aus. Da Prägejahr, Münzstätte und Rückseitenvariante divers sein können, unterscheidet sich das gelieferte Exemplar von der Abbildung – Sie erhalten ein Original, kein Serienprodukt. Bitte haben Sie daher Verständnis, dass die Abbildung im Shop ein Beispiel darstellt und von dem gelieferten Artikel aufgrund historischer Umstände hinsichtlich Optik und Erhaltung individuell abweichen kann.
Was war ein Diobol eigentlich wert?
Die Griechen rechneten in Drachmen. Sechs Obolen ergaben eine Drachme, ein Diobol entsprach folglich zwei Obolen oder einem Drittel einer Drachme. Das war Alltagsgeld. Kleingeld für den Markt, für den Fährmann, für einen Krug Wein aus den Rebhängen rund um die Stadt. Genau darin liegt der Reiz dieser Prägung: Große Tetradrachmen lagerten in Tempelschätzen und Staatskassen, dieser Diobol dagegen wanderte durch die Hände von Fischern, Händlern und Handwerkern.
Teos: Stadt des Weins, der Musik und des Seehandels
Teos lag an der Bucht von Sığacık bei Seferihisar, rund 50 Kilometer südwestlich des heutigen Izmir. Als Mitglied des Ionischen Bundes wurde die Hafenstadt durch Handel wohlhabend. Der Dichter Anakreon stammte von hier. Ab 220 v. Chr. errichtete der Architekt Hermogenes den monumentalen Dionysos-Tempel, der um 190 v. Chr. vollendet wurde und als größter seiner Art in Kleinasien gilt. Genau in diese Blütezeit fällt die vorliegende Münze. Vergleichbare Stücke finden sich heute in Museumsbeständen und in großen numismatischen Referenzwerken.
Gold und Silber sind die ältesten Währungen der Menschheit. Dieser Diobol hat Perser, Makedonen, Seleukiden und Römer überdauert und liegt heute noch immer als werthaltiges Edelmetall in der Hand seines Besitzers.
Im Vergleich: Diobol, Drachme und Tetradrachme
Wer griechische Silbermünzen sammelt, startet häufig bei der Athener Eule oder bei einer Tetradrachme aus Makedonien. Diese Großsilbermünzen beeindrucken durch Fläche, Gewicht und Bildwirkung, verlangen aber ein deutlich größeres Budget. Der Diobol von Teos geht den umgekehrten Weg: ein sehr kompaktes Nominal, dafür mit einem der ausdrucksstärksten Tierbilder der gesamten Antike. Gegenüber den Bronzeprägungen derselben Stadt hat er den klaren Vorzug des Edelmetalls. Gegenüber römischen Denaren ist er noch einmal Jahrhunderte älter. Und in einer Sammlung antiker Kleinsilbermünzen ist der Greif fast schon ein Pflichtstück.
Für wen sich dieser antike Diobol eignet
Für Einsteiger in die antike Numismatik, die ein echtes Stück Griechenland suchen. Für Sammler mythologischer Motive. Und für alle, die ihren Edelmetallbestand um eine historische Facette erweitern möchten, die sich erzählen lässt. Jedes Exemplar ist ein handgeschlagenes Unikat: Stempelstellung, Zentrierung, Patina und Erhaltungsgrad fallen von Münze zu Münze unterschiedlich aus – genau das macht antike Prägungen aus. Die Lieferung erfolgt als versicherter Werteversand.
Afbeelding kan afwijken van het eindproduct.









